Ich habe sehr viel Zeit bei der Recherche nach einer präzisen Definition von „Netkids“ aufgewendet. Es ist tatsächlich nicht einfach, eine zu finden. Wie du bereits gesagt hast, findet man über Google nichts Brauchbares. Ich griff auf meine Literatur von Tapscott zu.
Zwischen den Zeilen erklärt jedoch Tapscott, was er unter den verschiedenen Begriffen: Netkids, Generation N, Generation Y, Generation X… versteht.
Ich bin zu folgenden Definitionen gekommen:
Generation X
- baut auf Generation Y auf.
- in den 1960er und 1970er-Jahren geborene Generation
- steht für eine immer schneller werdende Kultur
- ausgeschlossen vom gesellschaftlichen Leben, eXcluded
(Quelle: Tapscott, 1998, S. 41, 58 / Wikipedia [Stand: 12.3.08] (siehe auch: CiteULike)
Netkids
„Die heute zwei- bis 22 jährigen, die mit dem und im Internet aufwachsen“
(Tapscott, 1998, S. 399)
Also: „Die heute zwölf- bis 32 jährigen, die mit dem und im Internet aufwachsen“
(eigene Abänderung, 200
Generation N = Netz Generation
- Synonym von Netkids
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Warum klingt der Name „Netkids“ eher niedlich?
Ich denke, man ist automatisch auf diesen Begriff gekommen. Netkids sind Kinder, welche sich im Internet bewegen. Niedlich sind Kinder meist. Der Begriff wirkt eher niedlich, jedoch ist die Gefahr in welche sich die Kinder im Internet begeben alles andere als niedlich.
Vielen Dank für deine Links. Solche Tipps und Richtlinien sind für Eltern sehr hilfreich. Nur leider muss ich hier auch erwähnen, dass viele Eltern unserer Generation schon gar nicht ans Internet wagen. Hier taucht dann das Problem auf, dass sie auch die Softwareprogramme, welche für den Schutz der Kinder angeboten werden, nicht anwenden können. Ich habe hier auch noch ein Screenshot, welcher ein Beispiel einer Software zeigt. Mit dieser Software können die Eltern ihre Kinder schützen.
Quelle: Salfeld Kindersicherungssoftware [13.3.08]
In deinem Blog hast du geschrieben, dass Tapscott Netkids als „die heute zwei- bis 22jährigen, die mit dem und im Internet aufwachsen“. Du hast diese Definition dann selbst abgeändert, „die heute zwölf- bis 32 jährigen, die mit dem und im Internet aufwachsen. Deine ergänzte Definition verstehe ich allerdings nicht ganz. Du hast ja einfach zehn Jahre dazu addiert, weil das Buch vor zehn Jahren geschrieben wurde? Aber meinst du nicht, dass Netkids laut Tapscott allgemein die Kinder und Jugendlichen zwischen zwei und 22 sind? Weil die zwölf bis 32 jährigen sind ja teilweise bereits erwachsen…diese würde ich nicht mehr als Netkids bezeichnen. Oder habe ich deine Aussage falsch verstanden?
Du hast geschrieben, dass die Generation X auf der Generation Y aufbaut und den Begriff Generation X definiert, dies fand ich sehr interessant. Aber was bedeutet Generation Y?
Die Salfeld Kindersicherungssoftware finde ich ein gutes Programm und eine gute Möglichkeit um den Internetkonsum der Kinder zu überwachen. Du hast geschrieben, dass viele Eltern das Internet gar nicht benutzen und so gar nicht fähig sind, so ein Programm zu installieren. Ich denke dass hier nun aber ein Wandel statt findet. Bei unseren Eltern ist es noch oft so, dass sie Mühe haben mit dem Internet und dem Computer. Aber ich denke, dass wir für unsere Kinder schon in der Lage sein werden, so ein Programm zu installieren und zu bedienen.
Ich sehe das Problem eher darin, dass uns die Kinder doch immer ein bisschen voraus sind und wahrscheinlich schnell herausfinden, wie sie dieses Sperrprogramm überlisten können!
Wir haben in deinem Blog noch gar nicht über Gesetze in der Internetwelt diskutiert! Ich bin heute auf die Seite der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (www.cybercrime.ch) gestossen. Hier findet man viele Informationen zu Gesetzen welche im Zusammenhang mit dem Internet angewendet werden können. Ich habe allerdings keine speziellen Gesetze gefunden, welche Netkids betreffen. Gibt es überhaupt Gesetze dazu? Hast du dich mit dieser Thematik bereits beschäftigt?