Netkids Weblog











Die drei Punkte mit welchen die Cybercrime Convention des Europarates sich auseinandersetzten möchte sind wirklich schwierig umzusetzen.

Ich finde es jedoch gut, dass es jemanden gibt, welcher sich mit dieser schwierigen Thematik auseinandersetzt.

Weitere Probleme mit der Zuständigkeit des Landes und des Schutzalters habe ich ja bereits erwähnt. Dies sind grosse Probleme aber sicherlich noch lange nicht alle. Leider gibt es heute noch keine effiziente Form jede Kinderpornografie zu bestrafen. Das Internet wird man meiner Meinung nach auch in der Zukunft nie vollständig überwachen können. Es wird keine Möglichkeit geben alle Täter zu fassen und die Kinder vollständig zu schützen.

In einem Artikel vom Beobachter (siehe auch: CiteULike) steht, dass von Anfang 1998 bis Ende 1999 das das Bundesamt für Polizeiwesen (BAP) eine Fachstelle mit zwei Internet-Polizisten unterhielt, deren Aufgabe es war, Kinder vor sexuellem Missbrauch im und durch das Internet zu schützen.

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Es war zwar in den Anfängen der Netkids-Problematik als die zwei Internet-Polizisten eingestellt wurden. Sicherlich war jedoch schon zu dieser Zeit klar, dass nur zwei Personen sich nicht mit dem riesigen Internet vollständig auseinandersetzen können? Ich denke, es wird auch heute nie genügen finanzielle und personelle Mittel geben die Kinder im Internet zu schützen. Schön ist jedoch zu Erfahren, dass sich Personen wie Bundesrätin Doris Leuthard für Stellenprozente einsetzten. Somit können mehrere Kinder geschützt werden.

Gemäss einer Studie wurden 81% der Kinder, die chatten, im Netz bereits sexuell belästigt.

Die Gefahren sind nicht nur die Kinderpornografie. Es können Belästigungen durch Pädokriminelle oder Cyberbulling, Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, Angebote für Geld der sexuelle Handlungen, Belästigungen durch pornografische Bildmaterialen sein. Beispiele, wie solche Gefahren aussehen können, die keiner kennt habe ich auch der Website Netkids gefunden.

Vielen Dank für deine spannende Ausführung zum Beispiel mit der Kreditkarte. Ich bin wie du der Meinung, dass unschuldige Personen nicht in diesem Ausmass beschuldigt werden dürfen.



simbru sagt:

Ich bin auch deiner Meinung, dass es nie genügen wird, „nur“ mit personellen und finanziellen Mitteln die Internetkriminalität zu bekämpfen. Vor Allem wird es in Zukunft immer schlimmer werden, denn die Internetkriminalität steigt. Dies zeigt zum Beispiel dieser Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E0EDC0B8B36204D8E8D8A95CD1AFCD96E~ATpl~Ecommon~Scontent.html.
Es wird also immer mehr Massnahmen brauchen um gegen die wachsende Internetkriminalität anzukämpfen. Ich frage mich nur, wie man dem entgegenwirken will? Welche Gefahren wird es für Kinder im Internet in fünf bis zehn Jahren geben? Ich habe eine kurze Recherche getätigt zu den zukünftigen Gefahren im Internet bezüglich Kinder – habe jedoch nichts Schlaues gefunden. Wahrscheinlich kann man die Gefahren der Zukunft noch gar nicht abschätzen. Dieses Medium wandelt sich so rasch, da ist es extrem schwierig, zukünftige Entwicklungen abzuschätzen.
Hast du dazu vielleicht Informationen gefunden?

Ich habe noch eine weitere Seite für Eltern von Netkids gefunden. Es handelt sich um die Seite @tractive. (http://www.tractive.ch/index.html)
@tractive bietet Internetkurse für erziehungsberechtigte Personen, Kinder ab dem Vorschulalter und Lehrerinnen und Lehrer an. Es gibt verschiedene Kurse, z.B. einen Internet Basiskurs, in dem unerfahrene Benutzer das Internet kennen lernen können oder einen speziellen Kurs für Lehrerinnen und Lehrer. Ich finde die Seite sehr ansprechend und finde diese Kurse eine gute Idee, z.B. für erwachsene Personen, die sich im Internet nicht auskennen, aber natürlich auch für Kinder.



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