Netkids Weblog











Der Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war wirklich ein sehr gutes Beispiel. Wie es in der Zukunft aussehen könnte, weiss ich auch nicht. Ich fände es einen sehr guten Lösungsansatz, dass die Eltern sich mehr und mehr selbst mit dem Internet auseinandersetzten. Den Eltern werden die Gefahren bewusst und sie kommen vielleicht auch dazu diese Gefahren mit ihren Kindern zu diskutieren. Literatur oder relevante Artikel konnte ich hierzu auch nicht ausfindig machen.

In der Diskussion meines Vortrages sind auch noch positive Aussichten ausgedrückt worden. Die Netkids werden durch die Nutzung und die Gefahren im Internet selbstbewusster. Die Netz-Generation ist zwar andauernden Gefahren ausgesetzt jedoch können sie also dadurch auch profitieren. Ein starkes und gesundes Selbstbewusstsein scheint in der heutigen Zeit nötig zu sein.

Die Seite @tractive ist wirklich übersichtlich und ansprechend gestaltet. An dieser Stelle frage ich mich jedoch, ob die Eltern welche sich wirklich nicht mit dem Internet auseinandersetzten überhaupt zu solchen Seiten gelangen?

Ich bin noch auf einen spannend Artikel gestossen namens Jugendschutz & Internet
@ Öffentliche Bibliotheken
. Hier wird wie der Titel schon sagt, der Aspekt Jugendschutz und Internet @ Öffentlichen Bibliotheken näher betrachtet. Die Bibliotheken wollen, dass die Gefahren im Internet für die Kinder nicht überschätzen. Eine „Enquete-Kommission“ ist der Meinung, dass die Kinder nicht rein zufällig auch z.B. Kinderpornografische Seiten stossen. Es sei eine gezielte Suche notwendig.
Es wurden verschiedene Strategien für den Einsatz des Internets in Kinder- und Jugendbibliotheken diskutiert. In den letzten Jahren ist man auf folgende Aussagen gekommen:

  • „Das Festhalten der Haftungsfreiheit der Bibliothek und der Verantwortung der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer in der Nutzungsordnung
  • Die Zugangsbeschränkung nach Alter und / oder mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
  • Die zentrale Aufstellung der Rechner, so dass von den Angestellten und anderen Besucherinnen und Besucher der Bibliothek ein sozialer Druck auf die Internet-Nutzerinnen und -Nutzer ausgeübt wird“

Der Einsatz von Filtersofware in Bibliotheken scheint sich nicht bewährleistet zu haben. Auch die Bibliotheken müssen sich in der Zukunft vermehrt mit dem Jugendschutz im Internet näher auseinandersetzten. Das Problem der Gefahren im Internet für die Kinder möchte man jedoch nicht so lösen, dass die Bibliotheken keine PCs mehr zur Verfügung stellen.

(Schuldt, 2005, unpag.)



simbru sagt:

Ich finde es sehr wichtig, dass die Bibliotheken Computer mit Internetzugang zur Verfügung stellen. So haben auch Kinder (und Erwachsene) Zugang zu Computer & Internet, welche zum Beispiel aus finanziellen Gründen keinen eigenen Internetzugang haben können. Gerade für diese Kinder ist es sehr wichtig, dass zum Beispiel die Bibliothek den Internetzugang zur Verfügung stellt. In einer Bibliothek werden Kinder auch vom Bibliothekspersonal beaufsichtigt und werden sich so weniger getrauen, z.B. pornographische Seiten zu besuchen. Denn wenn Kinder gar keinen Zugang zum Internet haben, so werden sie später einmal benachteiligt sein.

Ich bin noch auf einen interessanten Artikel gestossen (http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet05/sexuellermissbrauch_internet/070412_interview.jhtml) über einen konkreten Fall von sexueller Gewalt in einem Chatroom.
Für mich ist es ein bisschen unvorstellbar, dass es doch relativ viele Kinder gibt, die sich dazu auffordern lassen, zum Beispiel vor der Webcam sexuelle Handlungen auszuführen. Wieso verlassen die Kinder in diesem Moment den Chatroom nicht? Oder warum rufen sie nicht die Eltern? Die Kinder werden in dieser Situation doch sicher grosse Angst bekommen! Denn in dieser Situation besteht ja die Möglichkeit zu flüchten (den Chat zu verlassen), es ist nicht dasselbe, wie wenn einem jemand auf offener Strasse zu sexuellen Handlungen zwingt – in dieser Situation ist fliehen praktisch unmöglich.
Früher haben einem doch die Eltern immer davon gewarnt, zum Beispiel zu einer fremden Person ins Auto zu steigen. Heute muss man die Kinder davor warnen, nicht mit fremden Personen zu chatten!



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et cetera